Der Ideen Wettbewerb Integration 2017

Der erste Ideenwettbewerb Integration wurde im November 2015 ausgeschrieben. Unter 58 Projektideen wurden im April 2016 folgende drei Gewinnerideen ausgezeichnet: "Ein Integrationsblatt, dass verbindet - Fellbach" von Katharina Dippon & Ilona Drescher; "Deutschland für Anfänger" von Isabella Müller-Reinhardt, Hannover und "VOIDS?! Baulücken in Stuttgart schließen" von Franz Arlert, Stuttgart. Die Ausschreibung für 2017 hat begonnen. Wettbewerbsbeiträge können bis Ende März eingereicht werden. 

FORUM Wettbewerb Integration

 

Dr. ehrenhalber oder Doktor Ehrenamt – Anerkennung für aktive Ehrenamtler

 

Wachtendonk, den 7. Februar 2017 Die Europabegeisterung sinkt. 2015, das Jahr mit fast einer Million ankommenden Flüchtlingen und 2016, das Jahr mit zurückgehenden Asylbewerberzahlen und dem massiven politischen Streit um Höchstgrenzen sind vorbei. Im Wahljahr 2017 wird die AFD vermutlich zweistellige Wahlergebnisse erzielen und in einige Landesparlamente und in den Bundestag einziehen. Die Flüchtlingszahlen sinken und unsere ehrenamtlich mit der Integration befassten allgegenwärtigen Helfer sind damit beschäftigt, die Frustration der Angekommenen mit unterschiedlichstem Aufenthaltsstatus aufzufangen. Es sind nach wie vor die schlechte Wohn- und Arbeitssituation, das lange Warten auf Deutschkurse und die Perspektivlosigkeit, die den Flüchtlingen am meisten zu schaffen macht.

 

Das diese Situation nicht zu schlimmeren Auswüchsen bei den Flüchtlingen führt, verdanken wir in erster Linie den unentwegt tätigen Ehrenamtlern. Allerdings nimmt die Zahl der Engagierten ab. Viele haben keine Kraft mehr oder sind von den kommunalen Stellen enttäuscht und können die Bürokratie der übergeordneten Behörden nicht nachvollziehen. Die Motivation sinkt rapide. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen mit geringen Einkommen und niedrigen Renten abgehängt. Die Partei der Nichtwähler, die das Vertrauen in die Politik und die Gesellschaft verloren haben, wächst rapide. Was kann die Gesellschaft und die Politik tun, um eine größere Solidarität der Gesellschaft zu fördern. Sicher gibt es kein Allheilmittel – aber die stärkere Anerkennung der ehrenamtlich geleisteten Arbeit könnte einer der ersten Schritte in die richtige Richtung sein.

 

Vieles ist seit Generationen in unserer Gesellschaft gleichgeblieben. Anerkennung erfährt man, wenn man beruflich erfolgreich, wohlhabend oder finanziell abgesichert ist oder etwas Besonderes leistet. Besonders ist auch jemand, der einen Titel in seinem Namen tragen darf. Bei Ärzten zum Beispiel ist der Doktortitel notwendig, um als Arzt anerkannt zu sein. Mittlerweile ist der Doktortitel auch bei der Besetzung bestimmter Stellen in der Konzernwirtschaft Voraussetzung. Auch der Professor genießt ein hohes Ansehen in der Gesellschaft. Was hat das mit den Ehrenamtlichen zu tun. Der Erwerb eines Titels ist immer das Ergebnis besonderer Leistungen Einzelner. Der Doktorand muss in seiner Doktorarbeit herausragende Leistungen erbringen und wird dafür mit dem Doktortitel belohnt. Deshalb plädiere ich dafür, dass Ehrenamtliche, die nachweisbar besondere Leistungen erbracht haben, ebenfalls einen Doktortitel ehrenhalber verliehen bekommen. Was spricht dagegen, besondere Leistungen als Ehrenamtler ebenso zu honorieren, wie die besonderen Leistungen des Mediziners, des Betriebswirtschaftlers, des Physikers oder des Hochschullehrers. Den Doktor ehrenhalber honoris causa gibt es bereits – aber er wird von Universitäten an Akademiker und nicht Akademiker verliehen.

 

Natürlich braucht auch der „Doktor Ehrenamt“ einen nachvollziehbaren Nachweis für seine besonderen Leistungen zum Beispiel eine bestimmte Stundenzahl für das der Ehrenamt pro Jahr. Ein oder mehrere Doktorväter bewerten die besonderen Leistungen und befürworten die Titelverleihung. Die Verleihung erfolgt durch die für das jeweilige Feld zuständige vorgesetzte Behörde. Eine solche „Belohnung“ für das Ehrenamt könnte sicher einen guten Beitrag zur Motivation und Solidarität in unserer Gesellschaft leisten und den Gerechtigkeitssinn der Menschen stärken.

 

Deutschland für Anfänger

 

 

Über Deutschland gibt es viel zu erfahren und zu wissen. Gesetze, Verhaltensregeln, Gewohnheiten, Traditionen, Rechte und Pflichten. Mit unseren Videos möchten wir Neuankömmlingen den Start in Deutschland etwas erleichtern.

 

Die Projektideen 2016 und 2017

25.09.2017   Mitmachen hilft! 

 

Hier sind die neusten Projekte 2016 und 2017. >>>

Wenige haben zu viel                viele haben zu wenig!

Wahljahr 2017 in Europa trotz Terror, Krieg und Populismus

 

Wenige haben zu viel und zu viele haben zu wenig! Wir wissen es! Aber wir trauen uns nicht, es zu Ende zu denken.

 

Aber wir werden verzichten müssen - ohne zu teilen, wird es nicht gehen.

 

Und was wollen die Menschen? All das – was die anderen auch haben. Wir wissen es! Aber wir trauen uns nicht, es zu Ende zu denken. Berlin, München, Nürnberg, Ansbach. Aber manchmal wundern wir uns, dass wir hautnah fühlen müssen, was wir (die meisten von uns) eigentlich wissen, aber uns nicht trauen, es zu Ende zu denken. Und das tut weh.

 

Es wird nicht ohne uns gehen! Lasst es uns zu Ende denken und danach handeln. Jeder auf seinem Platz. Wir können das! Wenn wir resignieren und den anderen das Feld überlassen – sind alle verlassen. Engagieren wir uns – dann haben wir alle eine Chance.

22. Dezember 2016, Johannes Hegmans

 

Transparenz-Siegel und Produktpass schaffen Klarheit für Verbraucher

und helfen Fluchtursachen beseitigen

 

Herkunft, Ökologie, Nachhaltigkeit, Produktionsbedingungen, Wertschöpfungskette, Logistik und Soziale Standards werden von den Verbrauchern bei der Kaufentscheidung für Waren und Dienstleistungen immer stärker berücksichtigt.

Bereits vorhandene Siegel bieten eine große Hilfe für uns Verbraucher. Wer z.B. das Deutsche oder das Europäische Bio-Siegel auf einem Lebensmittelprodukt sieht, kann darauf vertrauen, dass dieses ohne schädliche Pestizide umweltgerecht erzeugt wurde. Allerdings sagt das Bio Siegel nichts über die sozialen Bedingungen, unter denen es erzeugt wurde. Ist es zusätzlich mit dem Fairtrade-Siegel ausgestattet, ist eine faire Bezahlung der Erzeuger und der weiteren Handelsstufen gewährleistet. Derartige Siegel werden aber nur bei Einhaltung der jeweiligen Siegelbedingungen vergeben. >>> 

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Neu: Die Qualifikationsstufe mit Schulpflicht

 

Düsseldorf  20.02.2106 Die Qualifikationsstufe ist ein zusätzlicher Baustein zu unserem Schulsystem, für den die Schulpflicht eingeführt wird.Die Schulpflicht gilt für alle, die bisher keinen Abschluss für die Klasse 10 haben. Eine Befreiung von der Schulpflicht für die Qualifikationsstufe kann durch eine Sonderprüfung oder aus anderen Gründen erfolgen.  Der Abschluss der zweijährigen Qualifikationsstufe ist die Zugangsqualifikation für die Berufsausbildung oder ersetzt den Abschluss der Klasse 10. >>>

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Mitmachen beim Wettbewerb - damit die Integration gelingt

Themenschwerpunkte

Der Ideenwettbewerb Integration ist in fünf Themenschwerpunkte unterteilt:
1. Sprache und Bildung
2. Wohnen und Bauen
3. Arbeiten und Leben
4. Nachbarschaft und Vernetzung
5. Bestpractice Beispiele, Sport, Sprache, Arbeitssuche und andere Beispiele

Ziele

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Integration von Flüchtlingen insgesamt zu fördern. Dazu zählen: Die Motivation von Einzelpersonen und gesellschaftlichen Gruppen, sich durch entsprechende Anreize an den Integrationsbemühungen zu beteiligen. Förderung aller Initiativen, die den Integrationswilligen ...

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Teilnehmer

Zielgruppe des Wettbewerbs sind alle gesellschaftlichen Gruppen, Unter-nehmen und Einzelpersonen, die einen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge leisten wollen. Ehrenamtliche Helfer, die bereits in der Flüchtlingshilfe tätig sind, Schüler, Studenten, Schulklassen, Universitäten...

 

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